Aktuelles aus Kaiserswerth

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Neugestaltung Kaiserswerther Markt

Bürger sollen in die Gestaltungsplanung des historischen Ortskerns eingebunden werden.

Shared Space-Konzept als Ansatz geeignet.

 

Düsseldorf, 19.3.2010 - Die CDU-Kaiserswerth setzt sich nachhaltig für die Neugestaltung des historischen Ortskerns der Kaiserstadt ein. „Die Frage der Gestaltung dieses Herzstücks unseres Ortes ist seit Monaten ein Dauerbrenner bei unseren Beratungen", sagt der Vorsitzende des Ortsverbandes Ratsherr Andreas-Paul Stieber.

Eine Gestaltung passend zum Pfalzstadtcharakter soll nach dem Willen der Christdemokraten den historischen Ortskern wieder deutlich attraktiver für Bewohner und Geschäftsleute machen. Ziel jeglicher Planung soll eine deutliche Verbesserung der Situation für alle Verkehrsteilnehmer sein. „Die mittelalterliche Pfalzstadt kannte weder Bürgersteige noch die Trennung der Verkehre", in diesem Punkt stimmt Guido Krüger, der Fraktionsvorsitzende der CDU in der Bezirksvertretung, den Kaiserswerthern zu.

Auch der Bezirksvorsteher Ulrich Decker zeigt sich begeistert „Wir sollten die Neugestaltung des historischen Stadtkerns von Kaiserswerth jetzt beherzt und zielorientiert angehen. Unser Ziel sollte es sein, noch in dieser Wahlperiode die Planung zu einem guten Ende zu bringen".

Die jederzeitige Befahrbarkeit des Ortszentrums betrachtet die CDU als unverzichtbaren Bestandteil jeglichen Konzeptes für eine neue Stadtplanung. Allein die Menge der Ärzte und medizinischen Dienstleistungsbetriebe sowie diverser Senioreneinrichtungen im Innern Kaiserswerths machen dies notwendig.„Die Qualität des öffentlichen Raumes kann durch moderne Ansätze, wie z.B. das Shared Space-Konzept* deutlich verbessert werden", erklärt Stieber weiter und fügt hinzu: "Verwaltung, Bürger, Vereine und Politik sollten in einem gemeinsamen Verfahren dieses Thema ausarbeiten, so dass eine Planung zustande kommt, die bei Besserung der Kassenlage zeitnah umgesetzt werden kann."

 

 *Über Shared Space:

 Shared Space, übersetzt etwa „gemeinsam genutzter Raum", bezeichnet eine Verkehrsphilosophie, nach der vom Verkehr dominierter öffentlicher Straßenraum lebenswerter, sicherer sowie im Verkehrsfluss verbessert werden soll. Charakteristisch ist dabei der Verzicht auf Verkehrszeichen, Signalanlagen und Fahrbahnmarkierungen und die Gleichberechtigung der Verkehrsteilnehmer, während unter anderem die Vorfahrtsregel weiterhin Gültigkeit besitzt. Das Verkehrskonzept wurde federführend vom Niederländer Hans Monderman in den 1990er Jahren entwickelt und findet heute weltweit Anwendung.

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